Bezirks-Jugend-Redewettbewerb 2018

24.03.2018

Junge Sprachtalente der NMS Egger Lienz ließen beim 66.Bezirks-Jugendredewettbewerb aufhorchen

Am Mittwoch, den 21. März fand im Festsaal der Wirtschaftskammer Osttirol die Austragung des 66. Bezirks-Jugendredewettbewerbs statt. 20 talentierte Rednerinnen und Redner stellten sich dabei einem gut besuchten Auditorium und der fünfköpfigen Jury, welche die schwierige Aufgabe hatte, die besten Talente aus den verschiedenen Kategorien: Klassische Rede, Spontanrede und Neues Sprachrohr – für den Landeswettbewerb in Innsbruck zu nominieren.

Dabei haben besonders zwei Beiträge von Schülerinnen und Schülern der NMS Egger Lienz bei allen Anwesenden großen Anklang gefunden. Natalie Hasslacher trat in der Kategorie „Klassische Rede – 8. Schulstufe“ mit dem Thema „Die Bibel und die Menschen die sie liebten“ an. Sie zeichnete in ihrem Vortrag ein Bild davon, was Menschen in der Geschichte alles unternommen hatten und wieviel sie opfern mussten, um vielen Menschen den Zugang zum Wort Gottes in ihrer Sprache zu ermöglichen. Dabei spannte sie gekonnt einen Bogen über historische Fakten hin zur persönlichen Einstellung und überzeugte dadurch beim Publikum und der Jury. Die Schülerin der vierten Klasse konnte aufgrund ihrer großartigen Leistung diese Kategorie schließlich für sich entscheiden und ist nun in ihrer Altersklasse Osttirols Stimme in Innsbruck, am 26. April.

Mit Witz und schauspielerischem Talent überzeugte auch eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der NMS Egger Lienz, indem sie die großen Machthaber der Gegenwart karikierten. Mit dem Titel „How to get Macht“ setzen Luisa, Alina, Arik und Daniel ein Zeichen und begeisterten die Anwesenden. Dabei wurde aktuelles politisches Geschehen genau unter die Lupe genommen und in eine satirische Show verwandelt, die einem zum Lachen animierte und gleichzeitig einen Schauer über den Rücken laufen ließ. Die Kategorie „Neues Sprachrohr“ forderte dabei den vier Jugendlichen viel Kreativität und Sachkenntnis ab. Mit dem ausgezeichneten zweiten Rang und mit Lob und Anerkennung wurde ihre Leistung schließlich auch von der Fachjury belohnt.