Präventionsprojekt Click & Check an der NMS Egger-Lienz

Soziale Medien sind für viele Menschen nicht mehr wegzudenken, bergen aber so manche Gefahr. In diesem Schuljahr bildet das Thema „Neue Medien und deren Gefahren“ einen zentralen Unterrichtsinhalt für alle Schülerinnen und Schüler der NMS Egger-Lienz.
Für Kinder und Jugendliche gehört der Umgang mit digitalen Medien einfach zum Alltag. Immer lauter wird die Forderung an die Schule nach kompetenter Aufklärung und Information über Chancen und Risiken der neuen Technologien.


Die NMS Egger-Lienz bietet für die Schülerinnen und Schüler aller Klassen die Workshop-Reihe „Click & Check“ im Rahmen des Unterrichts an. Click & Check ist eine Präventionskampagne der Polizei. Ziel dieser Aktion ist es, Kinder und Jugendliche für den richtigen und sicheren Umgang mit Handy, Tablet und PC zu sensibilisieren. Sie lernen bei dem Projekt den richtigen Umgang mit den sozialen Medien. Dabei werden auch die Grenzen zwischen erlaubten Inhalten und strafbaren Handlungen aufgezeigt. Den Schülerinnen und Schülern wurde mit gezielten Übungen, in Gruppenarbeiten und durch Analysieren von Filmausschnitten die Gefährlichkeit von Internetforen, Chatrooms, Gewaltfilmen und Gewaltspielen aufgezeigt. Positive Konfliktlösungen, Umgang mit Mobbing und (Cyber)Bullying wurden dabei erarbeitet.
Dank dieses Projekts der Polizei gehen Schülerinnen und Schüler verantwortungsbewusster mit den neuen Medien um und sie lernen mit Gefahren umzugehen und Chancen optimal zu nutzen. Vor allem auch das sofortige Erkennen von Gewalt sowie das Einbringen der eigenen Zivilcourage spielen eine zentrale Rolle bei den praktischen Übungen in den Workshops.
Bereits vor Beginn des Projekts bekamen Eltern und Lehrpersonen der NMS Egger-Lienz im Rahmen eines Vortrags Tipps, wie sie verantwortungsvoll auf die Kinder einwirken können. Die beiden Polizisten Anton Engl und David Huber, Präventionsbeamte der Polizeiinspektion Lienz, zeigten Eltern und Lehrpersonen, welche Gefahren auf die Kinder zukommen können, wenn diese nicht auf den Umgang mit den neuen Informationstechnologien und die Gewalt in Spielen und Filmen vorbereitet werden.
Eine Bewusstseinsbildung ist uns in der Schule ein großes Anliegen. Wir Erwachsene müssen die Kinder im Umgang mit sozialen Medien begleiten und auch ein Vorbild sein. Ziele dieses Präventionsprojektes sind nicht nur die Förderung des Rechtsbewusstseins und die Vermittlung von Sachinformationen sondern auch die Erarbeitung von Handlungsstrategien für ein positives Miteinander und eine Verbesserung der Kommunikationsfähigkeiten in der Interaktion zwischen Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen und Erziehungsberechtigten.

Presseberichte:

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