ARBÖ safe2school - Workshop

Workshops für die Verkehrssicherheit unser Jugendlichen

Mit dem ersten eigenen Moped eröffnet sich für unsere Jugend ein neues Gefühl von Freiheit und Selbständigkeit. Die Entwicklung zum motorisierten Fahrer ist für junge Menschen heute zu einer bedeutenden Übergangssituation vom Jugendlichen zum Erwachsenen geworden. Diesen positiv assoziierten Aspekten einer tendenziell früher einsetzenden, motorisierten Mobilitätsverwirklichung steht jedoch zweifelsohne das erhöhte Unfallrisiko gerade im Jugendalter gegenüber.

In der Unfallforschung ist seit jeher bekannt, dass sich im Jugendalter das jugendspezifische Risikoverhalten mit dem Anfängerrisiko bei der Teilnahme am Straßenverkehr vermischt. Die Anfängerrisiken treten vor allem bei jungen Fahranfängern auf.

ARBÖ safe2school mit 4.000 Teilnehmern im Schuljahr fokussiert das jugendspezifische Risikoverhalten rund um die Mopedfahrt. Hierbei bietet Philipp Riccabona, Leiter der ARBÖ Mobilitätserziehung und Verkehrssicherheit, in Salzburg, Tirol und Vorarlberg Schulen ab der achten

Schulstufe einen kostenlosen vierstündigen Workshop an, der deutlichüber die klassische Verkehrssicherheitslehre hinausgeht. „Gerade im Gespräch mit den Jugendlichen zeigt sich, dass die alkoholisierte Spritztour mit dem Moped oftmals verharmlost wird. Ebenso verhält es sich vielfach mit der Einstellung zum auffrisierten Moped“, erläutert Riccabona das fatale Bedingungsgefüge für einen Verkehrsunfall im Jugendalter und führt weiter an: „An einem Verkehrssicherheitstag werden bis zu 3 Klassen zeitgleich im Ausmaß von vier Unterrichtseinheiten in Form eines Stationenzirkels theorie- und praxisorientiert von mir und meinem Team auf unkonventionelle, aber sicherlich auf nachhaltige und qualitativ hochwertige Weise unterrichtet.  Das positive Feedback seitens der Schulleitung und der im Projekt involvierten Schüler sowie die Tatsache, dass wir bereits für das gesamte Schuljahr ausgebucht sind, bestärken mich in meiner Schularbeit und der Entwicklung neuer Abschnitte im Programm“. Der Schwerpunkt dieses ARBÖ-Workshops liegt in der Vermittlung einprägsamer Fallbeispiele und praktischer Übungen (u.a. mit Rauschbrillen und Reaktionstests) wie wertvoller Informationen, die im interaktiven Austausch die Lebensumwelt der jungen Mopedfahrer fokussieren und die kritische Reflexion des eigenen Risikoverhaltens anstreben. Ganz im Sinne des Leitbildes des ARBÖ Workshops: „Bevor ein Mopedunfall passiert“!

 

Rückmeldungen unserer Schülerinnen und Schüler:

der Workshop wurde sehr interessant gestaltet und jetzt habe ich auch einen guten Eindruck von der ganzen Sache und kann es viel besser verstehen.

Mir hat der Workshop persönlich richtig gut gefallen. Ich würde es auf jeden Fall anderen Schulen empfehlen. Und ich habe richtig viel dabei gelernt.

Toller Workshop, würde ich auch anderen Schulen empfehlen, zum Beispiel Nußdorf-Debant.

(…) Auch die Art vom Workshop war sehr gut, da wir viele Situationen kennengelernt haben.

Bei mir ist es angekommen, da man wichtige Sachen fürs Leben gelernt hat. All diese Sachen können Leben retten.